Bis(s) zum Morgengrauen

Autor: Stephenie Meyer
Preis: 19,90€(ist auch als Taschenbuch erschienen)
Seitenanzahl: 512 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren


Eigentlich ist Isabella Swan nur ungern nach Forks zurückgekommen. In der verregneten US-Kleinstadt scheint nur selten die Sonne, das Leben ist langweilig -- und der Ort steht eigentlich für eine Zeit, die sie hinter sich zu lassen gehofft hatte. Aus Forks war ihre Mutter mit ihr als Säugling ins geliebte Phoenix geflohen, und in Forks hatte sie Jahr für Jahr ein paar Wochen Urlaub bei ihrem Vater machen müssen, bis sie 14 war. In den letzten drei Jahren hatte sich Charlie, ihr Vater, dann aufgerafft, mit ihr in Kalifornien Urlaub zu machen. Jetzt geht Isabella zurück nach Forks ins Exil und zwar mit Schrecken“.
Die Schrecken sind berechtigt, und das, obwohl (und gerade weil) die verschlafene Kleinstadt plötzlich einen ganz eigenartigen Zauber bekommt. Das liegt weniger an dem Chevy, dass Charlie Isabella schenkt und das sie trotz seines Alters gleich ins Herz schließt. Das liegt vor allem an Edward, der sie durch seine rätselhafte Art in ihren Bann zieht. Warum nur, denkt sich Isabella, lebt Edward an einem Ort, an dem die Sonne so selten scheint? Bald wird sie es erfahren. Denn Edward ist ein Vampir, der nach ihrem Blut dürstet. Aber Isabella kann nicht fliehen. Längst ist sie dem Mann bedingungslos ausgeliefert ... Quelle: Amazon.de

Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm- und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete es nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.

Meine Meinung: Ich muss ernsthaft gestehen, dass ich bei dieser Reihe mit "Bis(s) zum Abendrot" begonnen habe und echt nichts verstand. Ich mag Bellas Art. Sie strahlt etwas Ruhiges aus und das die ganze Zeit über, egal, was sie sagt oder tut. Dadurch wirkt sie aber auch sehr zerbrechlich, verunsichert und total schüchtern. Allerdings haben mich manche ihrer Entscheidungen ziemlich aufgeregt und ich fragte mich nur: "Ist die dumm?!" An Edward hat es mich gestört, dass er so geduldig mit ihr umgeht. Ein paar mehr Ausraster von ihm hätten Bella mal gutgetan.
  Die Cullens fand ich wunderbar abwechslungsreich. Jeder Charakter ist anders, hat seine eigene Art, das hat mir sehr gut gefallen. Und es ist erstaunlich, wie viel in so ein Buch reinpassen. Es passiert so viel, wenn man mal genau darüber nachdenkt. Angefangen mit Bellas Umzug und es endet mit dem Jahresabschlussball. Dazwischen geschieht eine Menge. Man hat das Gefühl, viel mehr als nur ein Buch gelesen zu haben. Fand ich sehr interessant. Edward und Bella mussten sich ja auch erst mal kennenlernen und so etwas finde ich beim Schreiben immer etwas schwieriger. Eine Geschichte mit zwei Personen zu schreiben, die sich erst kennenlernen, dann ineinander verlieben und dann irgendwie zusammenkommen. Klingt einfach, so simpel ist es aber gar nicht. Stephenie Meyer konnte es sehr gut umsetzen. Auch wenn ich die Bücher langsam echt satt habe, verdient es doch 5 Punkte, weil es mich jedes Mal fesseln konnte und ich es nie langweilig fand.

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