Die Geliebte des Zeitreisenden von Susan Kearney

Autor: Susan Kearney
Verlag: Piper Verlag
Preis: 9,95€
Erscheinungsdatum: Februar 2011


Der Abenteurer Lucan findet eine geheimnisvolle Sternenkarte, mit deren Hilfe er in die Galaxie Pendragon reist. Dort hofft er, den Heiligen Gral zu finden – die einzige Rettung für unsere bedrohte Erde. Als er die faszinierende Cael kennenlernt, die Hohepriesterin des Planeten, beginnt die Luft zu knistern. Auch Cael ist alles andere als abgeneigt … Wäre da nicht ihr kleines Geheimnis, das nebenbei auch noch Lucans Welt retten könnte. Aber wie reagiert ein Mann, wenn er erfährt, dass seine Liebste ein Drache ist? Quelle: Piper

Während sie glaubte, dass ihre emphatische Fähigkeit eine Gabe war, die es ihr ermöglichte, ihre Heilkräfte klug einzusetzen, betrachtete ihr Volk dies oft genug als Fluch. Und zwar als einen Fluch, der die Menschen sogar vernichten konnte, wenn sie Cael auf die falsche Weise ansahen ... daher zogen es die meisten auch vor, gar nicht erst einen Bick auf sie zu werfen.
Ich ging anfangs ziemlich erwartungsvoll ran und dachte mir im ersten Kapitel: Der Schreibstil gefällt mir. Und bis jetzt klingt es relativ spannend. Im zweiten Kapitel merkte man dann schon, wie verführerisch die Autorin schreiben konnte. Ihre Ausdrucksweise verstärkt das noch mal und lässt es zwischen Lucan und Cael soort heftig knistern. Einem war sofort klar, dass daraus mehr werden würde.

Die Idee Arthur und den heiligen Gral mit einzubauen, also der ganze Einfall wurde wunderbar geschrieben und man war sich gar nicht sicher, ob sie sich das ausgedacht hatte oder nicht.

Cael war bloß hinter dem Gral her, um zu heilen und vorallem ihrem Krebskranken Neffen Jaylon zu helfen, der im Sterben lag. Lucan wollte die Menschheit vor dem Aussterben bewaren. Ich begriff erst nach einer Weile, dass er nicht auf der Erde war, doch als ich es wusste, war sofort die Frage da, welche Sprache er sprach. Die Leute auf Pendragon sprechen ja schließlich kein Englisch, sondern Dragonisch.

Lucan und Cael stellten alles infrage und vertrauten so gut wie niemandem. Es konnte sich oft um Fallen handeln, was ihnen bewusst war. Das gefiel mir auch sehr gut. Also, dass nicht alles so wunderbar einfach funktioniert und sie ständig vom Millitär verfolgt werden. Eine Verfolgungsjagd also. Na toll, das hatten wir doch schon! Nein, so ist es ganz sicher nicht. Die vielen Einzelheiten und Kleinigkeiten machen das Buch abwechslungsreich und nie langatmig oder gar schlecht.

Cael wundert sich, weshalb Lucan keine Angst vor ihr hat, denn als Drachin wird sie von ihrem Volk gefürchtet. Niemand darf sie berühren. Wer es tut, kann mit dem Tod rechnen. Sie weiß allerdings nicht, dass er nicht die reinste Ahnung davon hat, dass sie eine Drachenwandlerin ist. (Spoiler!) Und als sie dann erfährt, dass er von einem anderen Planeten kommt, erklärt das für sie. Er hat sie die ganze Zeit über belogen. Cael ist wütend auf Lucan und fühlt sich zurecht benutzt. Das legt sich letztendlich wieder(Spoiler vorbei!)

Erotisch, spannend und galaktisch gut! Das ist nicht übertrieben. An manchen Stellen ist das Buch echt verdammt erotisch. Viermal sogar ziemlich stark! Man fühlt richtig mit den Liebenden mit, was daher kommt, dass diese gewissen Stellen wirklich haargenau beschrieben sind, bis aufs kleinste Detail. Vielleicht nicht jedermans Geschmack, doch man gewöhnt sich schnell dran und mir machte es ehrlich gesagt nichts aus. Es ist mal wirklich etwas Anderes, jedoch im positiven Sinne.

Fazit: Ich kann das Buch wirklich nur weitermpfehlen, weil es spannend, fesselnd, Fantasyreich und kein bisschen langatmig ist!

Zum Cover: Das ist das Einzige, was mich an diesem Buch ein wenig gestört hat. Die Frau auf dem Cover soll wohl ganz offensichtlich Cael, die Hohepriesterin darstellen. Das ist schon klar, aber ... Cael hat blonde Haare! Kleine braunen. Und ein paar Drachenschuppen hätte man ruhig auch sehen können. Die schlängeln sich ja über ihren Rücken, ihre Handflächen und zum Teil auch ihre Beine.


5 von 5 Punkten

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