Wake von Lisa McMann

Autor: Lisa McMann
Preis: 15,95€(Auch als Taschenbuch erschienen)
Seitenanzahl: 221 Seiten
Verlag: Boje
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre


Janie weiß, was andere Leute träumen. Wenn sie im selben Raum einschlafen, wird sie in den Traum hineingezogen. Sie kann es nicht verhindern. Das war schon seit ihrer Kindheit so. Als sie Carl kennenlernt und die Beiden sich über die Jahre hinweg näher kommen, erfährt Carl ihr Geheimnis. Janie lernt, mehr Kontrolle über ihre Gabe zu gewinnen.

Janie weiß nicht, was sie tun soll. Sie erstarrt. Die Bremsen des Zuges quietschen. Die Szene wird trübe und verliert sich im Nebel.

Ungefähr so ist das ganze Buch geschrieben. Kurze, abgehackte Sätze, wodurch man stark an ein Kinderbuch erinnert wird. Nur die Handlung und Geschehnisse lassen durchblicken, dass dies kein Kinderbuch ist. Man musste sich wirklich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen.

Janie ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingscharakter. Sie ist extrem nachtragend und regt sich schnell über Kleinigkeiten auf. Carrie mochte ich schon mehr. Sie war einfach ein ganz normales Mädchen, eine Freundin von Janie, die keine Ahnung von Janies Geheimniss hat. Bei Carl musste ich irgendwie stark an Spinne aus "Numbers- den Tod im Blick" denken. Ich weiß auch nicht, warum.

Das Buch ist ziemlich dünn und die Schrift relativ groß. Ich hatte das Buch innerhalb von kurzer Zeit durch, wozu auch die kurzen, einfachen Sätze beigetragen haben. Meistens ist Janie in dem Buch Siebzehn, manchmal kommen aber auch Momente vor, in denen sie 13 oder 8 Jahre alt ist. Über den einzelnen Abschnitten wurde immer das Datum und die Uhrzeit hingeschrieben. Zum Beispiel 9. Dezember 2005, 12:55 Uhr. Das war sehr hilfreich bei der Frage, wie alt Janie denn nun schon wieder ist. Oft wurde aber auch hingeschrieben, wie alt sie in dem Moment ist, zum Beispiel >Janie Hannagan ist acht.< So einfach geht das. Abgesehen von den kurzen, abgehackten Sätzen, ist mir auch noch aufgefallen, dass ziemlich einfache, einfallslose Wörter genommen wurde. Hat, ist, trägt und das immer und immer wieder.

Ein ziemlich offenes Ende, aber glücklicherweise gibt es ja noch die Fortsetzungen "Dream" und "Gone". Von weiteren weiß ich noch nichts.

Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, dann aber wirklich nur für zwischendurch, denn man hat es innerhalb von wenigen Stunden durch. Vielleicht lese ich es mal meiner kleinen Schwester vor.




3 von 5 Punkten.

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • RSS

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar