Wenn du stirbst ... von Lauren Oliver

Preis: 19,90€
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551582319
ISBN-13: 978-3551582317
Erscheinungsdatum: September 2010
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre



Der 12. Februar sollte ein ganz normaler Tag werden. Ein ganz normaler Valentinstag. Stattdessen stirbt Samantha Kingston an diesem Tag, doch sie wacht am nächsten Tag am 12. Februar auf und ist sich sicher, dass sie alles nur geträumt hat. Sie hat sich getäuscht. Sie stirbt wieder und wacht am nächsten Morgen wieder am 12. Februrar auf. Sie versucht den Autounfall, an dem sie starb, zu verhindern, doch sie kann es nicht. Bald merkt sie, dass sie ihren Tod gar nicht verhindern kann, sondern einfach das Richtige tun soll. Und sie ist sich sicher, dass sie dann nicht mehr am 12. Februar aufwachen wird ...

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir ist es nicht so. Ich sehe nur meine strahlensten Sternstunden. Die Dinge, die ich in Erinnerung behalten und für die ich in Erinnerung bleiben möchte.

"Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" ist so ein Buch zum Nachdenken. Man fragt sich: "Was würde ich an meinem letzten Tag machen?"  und ich fand es echt genial, wie Lauren Oliver  jeden 12. Februar einzigartig und besonders gemacht hat. Sie sind abwechsungsreich. Samantha handelt an jedem Tag verschieden und es verläuft ganz anders. Sie hätte eigentlich machen können, was sie will. Es wäre egal gewesen. Und am Ende musste sie doch das Richtige tun, um ... ich will nicht zu viel verraten, denn es wollen sicher noch welche das Buch lesen. Es war nicht so ein ganz typisches Buch. Es wirkte alles so ... normal. Samantha und ihre Freundinnen waren nur ganz normale Mädchen. Sie benahmen sich genau, wie andere auch. Sie waren nichts Besonderes. Und es hätte auch jemand anderes treffen können. Wenn am ersten 12. Februar zum Beispiel Elody oder Ally vorne gesessen hätten, wäre Samantha nicht gestorben. Es war eine wirklich totale Kleinigkeiten und das mit "Sitz" oder "Sicht" oder "Scheiß" hat mich anfangs überhaupt nicht verwundert, doch was Lindsey am Ende wirklich gerufen hat, hat mich in diesem Moment total geschockt.

Die Charaktere waren einfach ganz normale Menschen, so wie wir. Normale Teenager, die noch zur Schule gingen. Oberflächlich, verrückt und durchgedreht. Das hat man nicht in vielen Büchern. Meistens wird in anderen ein Schüler besonders hervorgehoben und zwar fast immer die Hauptperson. Die ist dann immer besonders freundlich, einfühlsam, nett, ruhig, klug oder was auch immer. In "Wenn du stirbst ..." war das nicht der Fall. Samantha war genau so ein Mädchen, wie ihre Freundinnen. Der Unterschied war nur, dass sie andauernd den 12. Februar noch einmal erlebte und das war schon das Einzige. 

Mein Fazit: Es ist mal ein Buch von einer ganz anderen Art. Man muss erst einmal auf diese Idee kommen und das fand ich wirklich genial.
Am Ende musste ich noch einmal ordentlich weinen und ich fühle mich regelrecht gezwungen, 5 von 5 Punkten zu vergeben. Es ist absolut empfehlenswert und wunderbar für Schüler, also ein ziemliches Jugendbuch, würde ich sagen.

Hier geht's zur Leseprobe.



5 von 5 Punkten

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