Die Beschenkte von Kristin Cashore

Autor: Kristin Cashore
Preis: 19,90€ (Auch als Taschenbuch erschienen)
Verlag: Carlsen

Wie es sich wohl anfühlt, mit der Gabe des Tötens beschenkt, die Aura einer Unbesiegbaren zu verbreiten? Lady Katsa empfindet es mehr als Fluch denn als Segen. Zwar vermag sie mit Hilfe ihrer Autorität Gutes zu bewirken, doch es muss stets in aller Heimlichkeit geschehen: Seit dem Tod ihrer Eltern nämlich beansprucht König Randa Katsas Fähigkeit für seine niederen Zwecke, obwohl sie die Rolle des furchterregenden Racheengels verabscheut. Erst ihre Bekanntschaft mit einem anderen Beschenkten gibt Katsa endlich die nötige Kraft, aus Randas „Käfig“ auszubrechen. Anfänglich ist Bo, jüngster Prinz der Lienid und auf der Suche nach seinem Großvater, der Heldin ein Rätsel: Augenscheinlich mit der Gabe des Kämpfens beschenkt, fordert er Katsa nie ernsthaft heraus. Im Gegenteil: Bo hält eher seine zweite Wange hin, statt sie bei einem – wenngleich spielerischen – Gegenangriff zu verletzen. Aus einer vorsichtigen Annäherung wird, dank Bo’s unerschütterlichem Glauben an Katsas weichen Kern, Freundschaft. Gemeinsam spüren sie den Entführer von Bo’s Großvater auf und durchkreuzen infolgedessen die Pläne eines bestialischen Mörders: eines Königs mit der Gabe, die Gedanken der Menschen so zu manipulieren, dass sie an seine Unschuld glauben. Wer, wenn nicht zwei nach Gerechtigkeit strebende Beschenkte, aus deren Freundschaft allmählich Liebe erwuchs, könnten seinem entsetzlichen Treiben ein Ende bereiten?

Aber sie wollte auch nicht, dass er ging. Und das wusste er jetzt, weil sie es gedacht hatte. Und wusste er auch, dass sie wusste, dass er es wusste, weil sie auch das gedacht hatte?

Ich ging ziemlich misstrauisch an "Die Beschenkte". Der Inhalt klang in meinen Augen nicht wirklich verlockend und auf den ersten paar Seiten verstand ich nur Bahnhof. Es dauerte eine Weile, bis ich in der Geschichte drin war und gut verstand, worum es ging.

Katsa kam mir direkt sehr kalt vor. Und gar nicht fein, brav und wunderschön. Sie war einfach Katsa.
  Sie ist eine Beschenkte und könnte ihre Feinde mit dem kleinen Fingernagel umbringen. Beschenkte erkennt man daran, dass ihre Augen jeweils eine andere Farbe haben. Katsas waren grün und blau.

Es ist eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, doch ich erinnere mich noch daran, dass ich es nach einer gewissen Anzahl von Seiten nicht mehr weglegen konnte. Katsa und Bo fesselten mich. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiterging.

"Die Flammende" spielt noch vor "Die Beschenkte". Dennoch würde ich erst "Die Beschenkte" lesen. Es ist früher erschienen und durch die Dinge, die man dort liest, wird man mehrmals in "Die Flammende" geschockt. So war das bei mir jedenfalls.
  Inhaltlich haben die beiden Bücher nicht sehr viel miteinander zu tun. Sie spielen einfach in der selben Welt und ein paar Charaktere kommen in beiden Büchern vor. Wer genau, will ich nicht verraten.

Fazit: Ein spannendes Buch, Fantasy-Fans gefallen wird, wenn sie es denn nicht schon längst gelesen haben. Die Rezension kommt etwas verspätet ...

4,5 Punkte
  und zwar deshalb, weil es ein paar Stellen gab, bei denen ich jetzt nicht unbedingt gesagt hätte, dass ich die echt super spannend und fesselnd fand. Das sollte allerdings niemanden abschrecken. Das Buch ist absolut empfehlenswert!

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • RSS

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar