Aus Licht gewoben von Alexandra Bracken

 Autor: Alexandra Bracken
Seitenanzahl: 352 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 8,99€


Ein einziger Tropfen Regen verändert ihre ganze Welt ...

Die sechzehnjährige Sydelle kennt nichts als Trockenheit und Dürre, bis der lang ersehnte Regen kommt – und mit ihm Wayland North. Der mysteriöse Magier ahnt, welch große Gabe Sydelle in sich trägt. Und so wählt er sie als Gefährtin für eine geheime Mission, die die beiden durch viele Gefahren bis in die entlegene Hauptstadt des Königreichs führen soll. Denn nur, wenn Wayland seine inneren Dämonen besiegt und Sydelle ihre wahre Bestimmung erkennt, können die beiden ihrer Heimat neue Hoffnung schenken …


Einige vereinzelte Kerzen tauchten einen Schreibtisch in gedämpftes Licht, abgesehen davon war der Raum genauso dunkel wie der nächtliche Himmel. An einem der offenen Fenster stand eine Frau mit langem, dunklem Haar. Sie war in eine atemberaubende Robe aus dunklem Purpur gekleidet, um die Schultern einen Umhang aus goldglänzendem Stoff. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. Ein Lächeln, das mir seltsam vertraut vorkam.


Ich muss direkt sagen, dass der Name perfekt zu dem Buch passt!


Der Anfang hat mich direkt ein wenig gestört. Es geschah alles so schnell. Es regnete - große Verwunderung und Freude - da kommt ein Mann - Sydelles Eltern geben sie einfach weg. Das müssen vielleicht schlimme Eltern sein, die ihre Tochter einfach für ein wenig Regen an einen Zauberer geben, ohne zu wissen, ob sie sie je wiedersehen werden. Eine Stelle, an der mir Sydelles Eltern, aber auch Wayland North sehr unsympathisch wurden. Es dauerte eine Weile, bis ich den Zauberer wieder halbwegs leiden konnte.


Man wird nicht sofort in die Geschichte hineinkatapultiert. Denn bevor North auftauchte, gab es noch eine Stelle mit Henry und Sydelle. Meine Frage lautete: In welcher Beziehung standen die Beiden zueinander?!
Und wo blieb das große Mädchendrama, all der Schmerz, Vorwürfe gegenüber den Eltern, schlimme Worte und Tränen? Da war einfach nur Wut gegenüber dem Zauberer, aber über ihre Eltern machte sich Sydelle kaum Gedanken, denn eigentlich waren diese ja Schuld gewesen.


Zunächst konnte Sydelle North nicht ausstehen. Ganz langsam änderte sich das jedoch und die Beiden kamen sich Stück für Stück schleichend näher. Dass sie Autorin es geschafft hat, das so hinzubekommen, fand ich wirklich beeindruckend, denn in den meisten Büchern ist es so, dass es einen Moment gibt, in dem die Protagonisten einfach Freunde sind und im nächsten stehen sie knutschend auf der Straße.


"Aus Licht gewoben" spielt in einer anderen Welt, die stark an das Mittelalter erinnert. In dieser Welt gibt es Magie, Zauberer und andere Phantastische Dinge, die ich mochte.

Mir fehlte die Stelle, an der ich sagen konnte: Das ist der absolute Höhepunkt! Manchmal ging es hoch her und manchmal saß Sydelle einfach nur herum und wob.
   Ein wenig lächerlich wurde es dann für mich ziemlich weit hinten, als sie für eine Göttin gehalten wurde. Das hätte sich die Autorin ruhig sparen können. Die Handlung wäre auch so gut weitergegangen.

Das alles ist aber nicht unbedingt negativ. An den Stellen, wo die Spannung fehlte, kam das Magische nicht zu kurz. Ich liebte die Momente, als erzählt wurde, wie sehr man sich in einer anderen Welt beim Weben verlor.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Sydelle geschrieben. Ihre Entscheidungen erschienen mir nicht immer richtig, aber das tun sie bei keinem Buch. Sie war mir nicht unsympathisch, aber furchtbar nett fand ich sie auch nicht unbedingt. Sydelle ist jemand, den man irgendwie mögen kann, der besonders ist, gefüllt von Magie, sich beim Weben so in ihre Arbeit vetieft, dass sie alles um sich herum vergisst und sie ist hübsch.

Es soll keine Fortsetzung geben, was ich sehr schade finde, denn ich hätte gerne gewusst, wie es mit Sydelle und North weitergeht. Die Beiden haben mich in ihren Bann gezogen und ehrlich gesagt mochte ich sie streitend noch viel mehr als liebend.

Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, das einen an bestimmten Stellen verzaubert und in seinen Bann zieht.
Ich würde es trotz einiger Kritikpunkte weiterempfehlen und vergebe ...

4 von 5 Punkten

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Blutbraut von Lynn Raven

Autor: Lynn Raven
Seitenanzahl: 736
Verlag: Cbt
Preis: 14,99€

Magie macht ihn stark, Liebe verletzlich

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, denn sie ist eine „Blutbraut", und nur sie kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu aber müsste sie ihm ihr Blut geben und sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint.

Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt und auf das Anwesen Joaquíns gebracht. Lucinda ist in eine Falle gelaufen, denn Cris ist kein anderer als Joaquín de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut …

Doch die beiden Brüder sind nicht die einzigen. Auch andere Mitglieder ihres Konsortiums begehren Lucindas Blut. Als Lucinda in die Gewalt eines von ihnen gerät und Joaquín sie unter Einsatz seines Lebens befreit, beginnt Lucinda sich zu fragen, welches die wahren Motive für sein Handeln sind …


“Wie geht es ihr heute morgen?”
“Gut genug, um mich zum Teufel zu wünschen.”
“Oha, was genau hat sie gesagt?”
“Ich glaube, der entscheidende Satz war: >Verpiss dich endlich, du Scheißkerl!<”

Es fällt mir schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, denn es hat mich einfach umgehauen. Schon das Cover machte mich neugierig.
   Der Anfang hat mich zunächst etwas verwirrt. Ich schreckte auch ein wenig vor der hohen Seitenanzahl zurück, doch das machte sich sofort wett. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin, fliegt man förmlich hindurch und fängt kein bisschen an, sich zu langweilen. Ich liebte die Frische, das Moderne darin. Es gefällt mir immer wieder in Lynn Ravens Büchern

Die Liebesgeschichte zwischen Joaquín und Lucinda steht nicht unbedingt im totalen Vordergrund, wird aber auch nicht vernachlässigt. Ich habe gelacht und geweint und mich in das Buch und die Charaktere darin verliebt.

Und obwohl ich kein Spanisch spreche, konnte ich eigentlich alles gut verstehen. Die Namen haben mich total begeistert.
 Die Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch, obwohl ich mir bei Lucinda manchmal dachte: "Ach, komm schon!", doch bei welchem Buch ist das denn schon nicht so? Welcher Hauptprotagonist handelt und denkt immer genau richtig?
  Eine Blutbraut zu sein muss hart sein. Ewig ist Lucinda geflohen, aber jede Flucht endet irgendwann. Mann kann schließlich nicht sein Leben lang Angst haben. Dafür hatte sie einen starken Charakter, war mutig und einfach bezaubernd.

Spannnung garantiert! Ein geniales Buch, wie wir es von Lynn Raven gewohnt sind. Aber ein Buch von ihr wäre keins, wenn es kein Fantasybuch wäre. Wer sich für Vampire interessiert, sollte es unbedingt lesen.

Zum Cover: Eines meiner absoluten Lieblinge! Eine hübsche Junge Frau (oder Mädchen, wie man es nimmt), die eine Träne aus Blut vergießt. So kann ich mir Lucinda vorstellen. Außerdem trägt sie auf dem Bild ein wunderschönes Kleid (ich gehe stark davon aus, dass es ein Kleid ist).

Fazit: Schreckt nicht vor den 736 Seiten zurück!! Es lohnt sich auf alle Fälle, dieses Meisterwerk zu lesen.
Sehr empfehlenswert.



Weitere Werke der Autorin:

- Der Kuss des Dämons
- Das Herz des Dämons
- Das Blut des Dämons

-Werwolf
-Der Kuss des Kjer
-Der Spiegel von Feuer und Eis
-Hexenfluch


5 von 5 Punkten

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Nacht von Elena Melodia


Autor: Elena Melodia
Preis: 16,99€
Verlag: PAN
Seitenanzahl: 448 Seiten


Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt. Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht … Spannend, romantisch und geheimnisvoll: Ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr!

Meine Freundinnen
Meine einzigen Freundinnen.
Ich nehme ihre Hände, und sie drücken meine fest.
Sie sind kalt, ich weiß, aber sie werden warm werden.
Alles wird gut werden.

Ich ging ohne große Erwartungen an dieses Buch heran. Die Inhaltsangabe klang zwar verlockend und das Cover zieht einen in seinen Bann, aber ich konnte mir nicht fiel unter dem Inhalt vorstellen und dann kam dieser Schreibstil! Eine vollkommene Umstellung für mich, denn die Sätze waren zunächst kurz und abgehackt. Ich musste mich erst daran gewöhnen. Dann kam aber doch noch die positive Überraschung! Ich tauchte in Almas Welt ein und fieberte mit ihr mit. Die Spannung stieg. Manchmal war ich wie rangekettet an dieses Buch und musste einfach wissen wie es weitergeht. Diese Stellen sorgten dafür, dass ich das Buch noch näher an meine Nase schob, noch gründlicher las und ewig dort saß. Mir fiuhr eine Gänsehaut über die Arme.

Der Schreibstil verbesserte sich zum Ende hin stark, was vielleicht auch bloß daran liegt, dass ich mich mit der Zeit an ihn gewöhnte. Elena Melodias Art sich auszudrücken gefiel mir.

Jeder Charakter hatte seine ganz eigene Art. Ob nun mutig, geheimnisvoll oder zurückhaltend. Besonders für Morgan konnte ich mich begeistern und Sympathien entwickeln. Er verzauberte mich vom ersten Moment an.

Es war faszinierend zu sehen, wie die Freundschaft zwischen Alma, Naomi, Seline und Agatha sich langsam auflöste, aber doch wieder festigen konnte. Die kleinen Zwischenfälle von jedem der Mädchen(Das heißt Naomi, Seline und Agatha) sorgten dafür, dass Alma nicht zu sehr hervorgehoben wurde, was ich wunderbar fand. Es regt mich immer wieder in all den Büchern auf, dass die Hauptprotagonisten fast immer perfekt und ganz wichtig dargestellt sind. Ja, sie sind die Hauptpersonen, aber dass Alma nicht total wichtig daragestellt wurde, hatte einfach etwas ... Normales oder kennt ihr jemanden, der extrem schön und wichtig ist und dem immer alles Schlechte und Gute passiert und wirklich nur ihm? Ich jedenfalls nicht.

Die Idee dahinter ist genial! In diesem Buch ist einfach alles enthalten. Es ist fesselnd, abwechsungsreich und kein bisschen langatmig oder gar schlecht.
  So ein abwechslungsreiches Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Mir wurde erst zum Ende hin klar, dass dies kein Einzelband ist. Wenn der nächste Teil erscheint, werde ich ihn mir sofort zulegen. Sehr empfehlenswert!

4,5 von 5 Punkten.

Ein halber Punkt abzug, weil der Schreibstil anfangs wirklich gewöhnungsbedrüftig ist. Ansonsten gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen.



  

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Die Beschenkte von Kristin Cashore

Autor: Kristin Cashore
Preis: 19,90€ (Auch als Taschenbuch erschienen)
Verlag: Carlsen

Wie es sich wohl anfühlt, mit der Gabe des Tötens beschenkt, die Aura einer Unbesiegbaren zu verbreiten? Lady Katsa empfindet es mehr als Fluch denn als Segen. Zwar vermag sie mit Hilfe ihrer Autorität Gutes zu bewirken, doch es muss stets in aller Heimlichkeit geschehen: Seit dem Tod ihrer Eltern nämlich beansprucht König Randa Katsas Fähigkeit für seine niederen Zwecke, obwohl sie die Rolle des furchterregenden Racheengels verabscheut. Erst ihre Bekanntschaft mit einem anderen Beschenkten gibt Katsa endlich die nötige Kraft, aus Randas „Käfig“ auszubrechen. Anfänglich ist Bo, jüngster Prinz der Lienid und auf der Suche nach seinem Großvater, der Heldin ein Rätsel: Augenscheinlich mit der Gabe des Kämpfens beschenkt, fordert er Katsa nie ernsthaft heraus. Im Gegenteil: Bo hält eher seine zweite Wange hin, statt sie bei einem – wenngleich spielerischen – Gegenangriff zu verletzen. Aus einer vorsichtigen Annäherung wird, dank Bo’s unerschütterlichem Glauben an Katsas weichen Kern, Freundschaft. Gemeinsam spüren sie den Entführer von Bo’s Großvater auf und durchkreuzen infolgedessen die Pläne eines bestialischen Mörders: eines Königs mit der Gabe, die Gedanken der Menschen so zu manipulieren, dass sie an seine Unschuld glauben. Wer, wenn nicht zwei nach Gerechtigkeit strebende Beschenkte, aus deren Freundschaft allmählich Liebe erwuchs, könnten seinem entsetzlichen Treiben ein Ende bereiten?

Aber sie wollte auch nicht, dass er ging. Und das wusste er jetzt, weil sie es gedacht hatte. Und wusste er auch, dass sie wusste, dass er es wusste, weil sie auch das gedacht hatte?

Ich ging ziemlich misstrauisch an "Die Beschenkte". Der Inhalt klang in meinen Augen nicht wirklich verlockend und auf den ersten paar Seiten verstand ich nur Bahnhof. Es dauerte eine Weile, bis ich in der Geschichte drin war und gut verstand, worum es ging.

Katsa kam mir direkt sehr kalt vor. Und gar nicht fein, brav und wunderschön. Sie war einfach Katsa.
  Sie ist eine Beschenkte und könnte ihre Feinde mit dem kleinen Fingernagel umbringen. Beschenkte erkennt man daran, dass ihre Augen jeweils eine andere Farbe haben. Katsas waren grün und blau.

Es ist eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, doch ich erinnere mich noch daran, dass ich es nach einer gewissen Anzahl von Seiten nicht mehr weglegen konnte. Katsa und Bo fesselten mich. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiterging.

"Die Flammende" spielt noch vor "Die Beschenkte". Dennoch würde ich erst "Die Beschenkte" lesen. Es ist früher erschienen und durch die Dinge, die man dort liest, wird man mehrmals in "Die Flammende" geschockt. So war das bei mir jedenfalls.
  Inhaltlich haben die beiden Bücher nicht sehr viel miteinander zu tun. Sie spielen einfach in der selben Welt und ein paar Charaktere kommen in beiden Büchern vor. Wer genau, will ich nicht verraten.

Fazit: Ein spannendes Buch, Fantasy-Fans gefallen wird, wenn sie es denn nicht schon längst gelesen haben. Die Rezension kommt etwas verspätet ...

4,5 Punkte
  und zwar deshalb, weil es ein paar Stellen gab, bei denen ich jetzt nicht unbedingt gesagt hätte, dass ich die echt super spannend und fesselnd fand. Das sollte allerdings niemanden abschrecken. Das Buch ist absolut empfehlenswert!

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Die Seelen der Nacht

Autor: Deborah Harkness
Preis: 19,99€
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 800 Seiten


Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …


 Sobald die Tür ins Schloss gefallen war, schoss ein abgewetzter silberner Sarg den Kamin herab und landete auf dem brennenden Papier. Ein paar Tropfen Blut und Quecksilber wurden durch die Hitze der Flammen aus den beiden Kammern innerhalb der Ampulle geschleudert und jagten einander über die Oberfläche des Buches, bis sie durch den Rost fielen. Dort drangen sie tief in den weichen alten Mörtel des Kamins und reisten weiter in das Herz des Hauses. Als sie es erreicht hatten, seufzte das Haus erleichtert auf und ließ einen vergessenen, verbotenen Duft frei.


"Ein unwiderstehliches Leseerlebnis!" Booklist
     Dem kann ich nur zustimmen. Die Inhaltsangabe sagte mir nicht sehr fiel, doch schon auf den ersten Blicken fiel auf, dass die Autorin wohl außerordentlich intelligent ist. Sie führte einen gründlich in die Geschichte hinein und erklärte alles verständlich und gut leserlich. Schon nach ein paar Seiten hegte ich Diana gegenüber Symphatien und wollte mehr über sie erfahren. Besonders gefiel mir, dass sie die Geschehnisse so umfangreich beschrieb. Es war nicht direkt eindeutig, dass das Manuskript Ashmole 782 noch so bedeutend werden würde.

Nach einiger Zeit kam dann endlich Matthew hinzu, den ich von Anfang an leiden konnte. Sofort war klar, dass er ein Vampir. Er zeigte anfangs wohl bloß Interesse an dem Manuskript, doch das schien sich bald zu ändern. Diana traf sich öfter mit ihm, konnte ihn immer besser leiden und verliebte sich irgendwann in ihn. Als sie von immer mehr Hexen, Vampiren und Dämonen bedroht wurde, brachte Matthew sie in Sicherheit nach Frankreich zu seiner Mutter.

Die Rücklichter des Range Rovers verschwanden unten am Hügel. Sobald Matthew nicht mehr zu sehen war, rutschte ich an den Steinen der Brüstung hinab und ließ den Tränen freien Lauf. Und dann begriff ich, was eine Hexenflut war.
   An dieser Stelle begriff ich, dass Matthew Diana mehr bedeutete, als ich angenommen hatte. Sie wollte ihn bei sich haben und wusste aber auch, dass es falsch war, so zu denken, denn ein Vampir und eine Hexe durften nicht zusammen sein.
"Träume ich?"  "Du träumst nicht", versicherte mir Matthew. "Und, Diana?" Er zögerte. "Ich liebe dich." Nichts hatte ich mir so gewünscht wie diese Worte. Die lang vergessene Kette in mir begann leise im Dunkeln zu singen.
 Das war der entgültige Zeitpunkt, an dem es Klick gemacht hat und klar war: Aus den Beiden würde noch etwas werden. Doch solch eine Liebe zwischen Vampir und Hexe hat auch die entsprechenden Konsequenzen. Bald erfuhr man von der >Kongegration<, die es gar nicht gerne sah, dass die Beiden sich liebten und sie hatte so ihre hinterhältigen Pläne. Ob es nun Diana oder Matthew war, der bedroht wurde. Es ließ mich die Luft anhalten und spannend mitfiebern.

Etwa ab Seite 522 bis 524 gab es eine ganz herzzereißende Stelle, die ich mir am liebsten zehnmal durchgelesen hätte. Die Geister der Bishops gab es immer noch. Sie hausten im Haus der Bishops, in dem derzeitig Dianas Tanten Sarah und Emily lebten, aber auch woanders begegnete Diana welchen. Welchen genau, möchte ich nicht verraten, aber die Stelle rührte mich auf jeden Fall zu Tränen.

Deborah Harkness ist Professorin für Europäische Geschichte und Wissenschaftsgeschichte.
Sie erhielt schon mehrere Stipendien und Auszeichnungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Also eine intelligente Autorin, was auch wie bereits erwähnt direkt klarwird. Manchmal verstand ich jedoch bloß Bahnhof, weil ich die ganzen Fachausdrücke in der Biologie einfach nicht kannte. Das Buch besitzt eine Fülle an Informationen und besonders die kleinen Sätzchen auf Französisch gefielen mir.

Es ist kein Buch, das man ganz schnell durch hat. Man muss sich die Zeit nehmen, die Geschichte auszukosten und die Charaktere genau kennenzulernen und liebzugewinnen.
Ein ziemlich offenes Ende schließt den ersten Teil ab, doch ich las, dass es noch weitere Teile geben soll, was mich direkt aufheiterte, denn ich liebe den Schreibstil der Autorin.
  Und da, liebe Leser, gelangen wir wieder zum Thema Autorin. Die gute Harkness besitzt nämlich auch einen Blog(Good wine under $20) und lässt das auch in ihrem Buch durchblicken. Ein Tag wäre kein vernünftiger, wenn Matthew nicht mindestens ein Glas Wein getrunken hätte, bei dem Diana natürlich sofort wissen wollte, was für einer das denn ist.

An manchen Stellen fühlte ich mich an Twilight erinnert, doch sofort war für mich klar, dass dieses Buch Twilight um Längen schlägt. Der Meinung war ich jedenfalls
 Der einzige Nachteil an diesem Buch ist wohl, dass ich das Wort >Manuskript< nicht mehr hören kann, weil ich es jetzt so oft gelesen habe, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf geht.

Zum Cover: Das Cover besitzt etwas Geheimnissvolles und macht neugierig auf den Inhalt des Inhaltes. Ich finde es wundervoll getroffen und perfekt zu Diana passend.

Fazit: Ein wundervolles Buch, mit dem man sich gemütlich vor den Kamin in einen Sessel oder auch ins Bett kuscheln kann, am besten mit einer heißen Tasse Tee und sich in die Welt von Diana und Matthew entführen lassen kann. Sehr empfehlenswert!



5 von 5 Punkten

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Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl

Autor: Stephenie Meyer
Preis: 15,90€
Seitenanzahl: 208 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551582009
ISBN-13: 978-3551582003
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre


Bree Tanner- Frisch gebissen, muss sie versuchen, als Neugeborener zurechtzukommen. Und das auch noch inmitten einer Gruppe von Neugeborenen, die es wohl nur darauf anlegen, wieder zu streiten und sich zu töten. Bree hält sich nicht umsonst im Hintergrund. Doch es ändert sich alles, als sie Diego kennen lernt. Sie freundet sich schon bald darauf mit ihm an. Er ist einer von Rileys Lieblingen. Riley, der Anführer, der ganzen Neugeborenen Gruppe. Aber schon bald finden Bree und Diego heraus, dass es Vampire gibt, die über Riley stehen und sie erwarten etwas ...


Der Wind schien auf unserer Seite zu sein, er ließ nach, so dass wir etwas hören konnten. Ein eigenartiges leises Reiben und Klicken. Erst erkannte ich die Geräusche nicht, aber dann verzog Diego seinem Mund zu einem kleinen Lächeln, schürzte die Lippen und küsste lautlos zwischen uns in die Luft

Bevor man dieses Buch ließt, sollte man "Bis(s) zum Abendrot" gelesen haben, weil man es eigentlich erst dann richtig versteht. Man hat eigentlich sofort in die Geschichte reingefunden. Stephenie Meyer erklärt alles gründlich und lässt klarwerden, wie sich dieser Durst bei den Neugeborenen wirklich anfühlt und wie gefährlich sie sind. Dadurch, dass Bree sich andauernd im Hintergrund hält, merkt man, dass die anderen im Vorteil sind und Bree doch schon ziemlich schutzlos ist. Diego mochte ich eigentlich von Anfang an.
Nur bei Fred, war mir unklar, was seine Gabe genau bewirkt. Ich dachte immer, er furzt und das stinkt so furchtbar, dass sofort allen übel wird. Da lag ich allerdings total daneben.

Ein Buch, ohne Happy-End. Mich brachte es am Ende allerdings nicht zum Weinen, weil Bree alles so ausdrückte, als wäre es egal. Sie hatte ja schon ... das ist dann wohl zu viel verraten. Ich glaube, nur Fred hatte das richtige Happy-End, wobei man sich da auch nicht wirklich sicher sein kann. Und natürlich die Cullens, aber die wurden in dem Buch als die bösen, fiesen dargestellt, was richtig gut rüberkam.

Fazit: Für alle Bis(s)-Fans ein echtes Muss, wenn es auch nur ein ziemlich dünnes Buch so für zwischendurch ist. Man versteht danach einiges deutlich besser. Zum Beispiel, wie Victoria Riley benutzt. Ein tolles Buch!

4 von 5 Punkten

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Das verbotene Eden

Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: PAN-Verlag
Preis: 16,99€
Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre


Seit dem Zusammenbruch leben Frauen und Männer getrennt. Sie nennen sich gegenseitig >Hexen< und >Teufel<. Die paar Zusammentreffen, bei denen die Männer ihren Tribut abholen, verlaufen immer gewalttätiger. Als die Junge Kriegerin Juna loszieht, um Gefangene zu nehmen, verliebt sie sich in David, einen der beiden Gefangenen und befreit ihn. Doch Davids Verschwinden bleibt nicht unerkannt. David und Juna müssen fliehen, um nicht erwischt zu werden.

"Und warum heißt es dann, die Frauen seien an allem Schuld? Könnte es nicht sein, dass die Geschlechter gleichermaßen für die Katastrophe verantwortlich waren?" "Ganz sicher war es so. Aber man sah es als hilfreich an, jemanden zu finden, auf den man seinen Hass und seine Enttäuschung projizieren konnte.(...)"

Meine Meinung:
Ich schlug das Buch auf und tauchte schon wenige Sekunden später in diese furchtbare Zeit des Hasses zwischen Mann und Frau. Für mich waren sofort die Männer die Bösen und die Frauen die Guten. Allerdings schwankt man mit seiner Entscheidung hin und her und kommt dann zu dem Schluss, dass es gute und schlechte Männer gibt. Das Gleiche bei den Frauen.

Die Charaktere besaßen alle eine genaue Persönlichkeit. Zu manchen entwickelte ich eine große Sympathie, andere konnte ich von Anfang an nicht leiden. Zum Beispiel den Inquisitoren.
  Die Idee, dass Juna und David beide ein Tier haben, fand ich direkt toll. Camal, der Falke und Grimaldi, der Hund, sind mir sofort ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil des Autoren ist relativ flüssig und lässt einen nicht über die Wörter stolpern. Ich war froh darüber, dass die Schrift nicht riesig ist und auf einer Seite ziemlich viel steht.

Die Personen auf dem Cover passen perfekt zu David und Juna. Genau so habe ich sie mir vorgestellt. Sogar das Tattoo mit dem Vogel wurde nicht weggelassen. Wenn man das Buch aufklappt befindet sich direkt auf der ersten Seite eine Landkarte und verschafft einem so eine genaue Vorstellung von dem Ort, an dem David und Juna leben.

Das Ende ist ziemlich und lässt auf Fortsetzungen schließen. Ich hoffe auf eine Trilogie.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, dass ich jetzt neu zu meinen Lieblingsbüchern zähle. Sehr empfehlenswert!

Hier für die Leseprobe klicken


5 von 5 Punkten

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Wake von Lisa McMann

Autor: Lisa McMann
Preis: 15,95€(Auch als Taschenbuch erschienen)
Seitenanzahl: 221 Seiten
Verlag: Boje
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre


Janie weiß, was andere Leute träumen. Wenn sie im selben Raum einschlafen, wird sie in den Traum hineingezogen. Sie kann es nicht verhindern. Das war schon seit ihrer Kindheit so. Als sie Carl kennenlernt und die Beiden sich über die Jahre hinweg näher kommen, erfährt Carl ihr Geheimnis. Janie lernt, mehr Kontrolle über ihre Gabe zu gewinnen.

Janie weiß nicht, was sie tun soll. Sie erstarrt. Die Bremsen des Zuges quietschen. Die Szene wird trübe und verliert sich im Nebel.

Ungefähr so ist das ganze Buch geschrieben. Kurze, abgehackte Sätze, wodurch man stark an ein Kinderbuch erinnert wird. Nur die Handlung und Geschehnisse lassen durchblicken, dass dies kein Kinderbuch ist. Man musste sich wirklich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen.

Janie ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingscharakter. Sie ist extrem nachtragend und regt sich schnell über Kleinigkeiten auf. Carrie mochte ich schon mehr. Sie war einfach ein ganz normales Mädchen, eine Freundin von Janie, die keine Ahnung von Janies Geheimniss hat. Bei Carl musste ich irgendwie stark an Spinne aus "Numbers- den Tod im Blick" denken. Ich weiß auch nicht, warum.

Das Buch ist ziemlich dünn und die Schrift relativ groß. Ich hatte das Buch innerhalb von kurzer Zeit durch, wozu auch die kurzen, einfachen Sätze beigetragen haben. Meistens ist Janie in dem Buch Siebzehn, manchmal kommen aber auch Momente vor, in denen sie 13 oder 8 Jahre alt ist. Über den einzelnen Abschnitten wurde immer das Datum und die Uhrzeit hingeschrieben. Zum Beispiel 9. Dezember 2005, 12:55 Uhr. Das war sehr hilfreich bei der Frage, wie alt Janie denn nun schon wieder ist. Oft wurde aber auch hingeschrieben, wie alt sie in dem Moment ist, zum Beispiel >Janie Hannagan ist acht.< So einfach geht das. Abgesehen von den kurzen, abgehackten Sätzen, ist mir auch noch aufgefallen, dass ziemlich einfache, einfallslose Wörter genommen wurde. Hat, ist, trägt und das immer und immer wieder.

Ein ziemlich offenes Ende, aber glücklicherweise gibt es ja noch die Fortsetzungen "Dream" und "Gone". Von weiteren weiß ich noch nichts.

Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, dann aber wirklich nur für zwischendurch, denn man hat es innerhalb von wenigen Stunden durch. Vielleicht lese ich es mal meiner kleinen Schwester vor.




3 von 5 Punkten.

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Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

Autor: Maggie Stiefvater
Preis: 18,90€
Seitenanzahl: 423 Seiten
Verlag: Script5
Erscheinungsdatum: September 2010
ISBN-10: 3839001080
ISBN-13: 978-3839001080
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren


Inhalt: Seid Jahren beobachtet Grace die Wölfe in den Wäldern. Vorallem den Wolf mit den goldenen Augen. Sam. Im Winter ist er ein Wolf, doch im Sommer verwandelt er sich zurück in einen Menschen. Als er im Winter plötzlich nackt auf ihrer Veranda liegt, erkennt sie ihn sofort. Grace lässt ihn bei sich wohnen, ohne dass ihre Eltern etwas bemerken. Doch die beiden verlieben sich ineinander und Sam wird nicht lange mehr ein Mensch bleiben können. Er ist sich sicher, dass dieses Jahr sein letztes als Mensch war. Es fällt ihm immer schwerer, sich nicht zu verwandeln, aber die Kälte holt ihn ein ...

"Für jedes bekommt man einen glücklichen Tag, wusstest du das?" Ich verstand nicht, was er meinte, auch nicht, als er die Hand öffnete und mir die zerknickten Blätter darin zeigte. "Einen glücklichen Tag für jedes fallende Blatt, das man fängt."

Nachdem das Buch ewig auf meiner Warteliste stand, musste ich es mir einfach kaufen und ich wurde nicht enttäuscht. In der Mitte zog es sich ein wenig, meiner Meinung nach, aber es ist mit viel Liebe gefüllt, zart und schön. Grace und Sam wirken auf mich total sanft und so gehen sie auch miteinander um. Sie sind sehr liebevoll zueinander und ich musste jedes Mal lächeln, wenn die beiden wieder kurz Zeit zum Gefühle austauschen hatten. Für Leser, die auf Liebesromane stehen, ist dieses Buch perfekt. Auch die wunderschönen Beschreibungen des Waldes füllten einen mit Wärme. Wölfe an sich finde ich schon total interessant, da war dieses Buch natürlich perfekt für mich. An jedem Anfang eines Kapitels steht, wie warm es im Moment ist, an der Stelle im Buch und aus welcher Sicht es dort geschrieben ist.

Jeder einzelne Charakter wurde genau beschrieben und hatte seine ganz eigene Art, woran man ihn sofort erkannte. Besonders Isabel fand ich ganz witzig.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde mir demnächst gleich "Ruht das Licht" kaufen. Die Fortsetzung von "Nach dem Sommer". Hier geht's zur Hörprobe von "Nach dem Sommer" und "Ruht das Licht"(die Fortsetzung) Und Hier geht's zur Leseprobe von "Nach dem Sommer"



  4 von 5 Punkten

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City of Ashes von Cassandra Clare

Preis: 17,95€
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Juni 2008
ISBN-10: 340106133X
ISBN-13: 978-3401061337

Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt. Quelle: Amazon.de

Sie weinte so laut, dass der Mann neben ihr wortlos ein Taschentuch zückte und es ihr anbot, woraufhin sie Was glotzen sie denn so, Blödmann? gefaucht hatte, weil man das in New York nun mal so machte. Danach hatte sie sich etwas besser gefühlt.

Genau wie der Vorgänger, ist dieses Buch wundervoll, genial, lustig, spannend und atemberaubend. Es hat irgendetwas an sich, das einen  fesselt und nicht mehr loslässt. Niemals wurde es langweilig, schlecht oder billig geschrieben. Cassandra Clare verzaubert einen einfach und zieht den Leser mit in diese Geschichte rein. So war es bei mir jedenfalls und ich bin sicher nicht die Einzige, der es so ergangen ist. Die Bücher steigern sich, werden immer besser und glücklicherweise kam Jace immer dann, wenn ich ihn dahaben wollte. Er ist und bleibt einfach mein Lieblingscharakter. Selbst Clary muss man einfach mögen, wobei ich es schrecklich fand, als sie sich dafür entschied, Jace aus dem Weg zu gehen.

Der Schreibstil ist ziemlich flüssig, auch wenn ich mich bei manchen Wörtern verhaspelte. Zum Beispiel bei diesen komplizierten Dämonennamen.

Die Charaktere waren auch hier wieder großartig, abwechsungsreich, aber es starben am Ende doch ein paar, mir vielleicht nicht so geliebte, doch was einer von ihnen noch zu sagen gehabt hätte, interessierte mich so brennend, dass ich verdammt wütend wurde, als dieser starb. Na ja, man kann es nicht verhindern.

Fazit: Ein wundervolles Buch, das vielleicht nicht jeden Geschmack genau trifft, aber ein totales Muss für alle Fantasyfans ist.

5 von 5 Punkten

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Gezeichnet

 Preis: 16,95€
Seitenanzahl: 464 Seiten
Verlag: Fischer Fjb
ISBN-10: 3596860032
ISBN-13: 978-3596860036
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren


Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten...
House of Night hat bereits über 8 Millionen Fans in den USA und erscheint in über 41 Ländern. Die Verfilmung von House of Night ist bereits in Vorbereitung - und jetzt erscheint der erste Band der neuen Bestseller-Serie endlich auch auf Deutsch. Quelle: Amazon.de


Ehrlich gesagt, hab ich dieses Buch nur deshalb aus der Bücherei ausgeliehen, weil mir der Trailer dazu so gut gefallen hat. Anfangs dachte ich mir auch einfach nur: Was ist denn das für ein Scheiß? Mir hat's überhaupt nicht gefallen, aber dann wurde ich doch noch positiv überrascht. Auch wenn mir Zoey total unsymphatisch ist und die Charaktere oberflächlich, ist die Idee der Einzelheiten schon ganz gut. Heath mochte ich auch überhaupt nicht und Kayla machte mich ziemlich agressiv, deshalb war ich froh, als sie nicht weiter vorkam. Diese ganzen bla-bla-bla-mit-lauter-Bindestrichen Sachen fand ich lustig. Zum Beispiel bei irgendwelchen Blicken. Es ist schwer zu erklären, aber das waren solche Sachen, wo einfach der Blick genommen wurde und dann beispielsweise geschrieben wurde: Es war so ein ich-hab's-dir-doch-gleich-gesagt-Blick. Ein Beispiel, das im Buch vorkommt, fällt mir jetzt nicht direkt ein.
Dass Zoey so schnell so viele Freunde fand, passte mir auch gar nicht. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich sie schon von der ersten Seite an nicht leiden.

Eins meiner Lieblingsbücher ist es ganz sicher nicht, aber wenn man echt absolut auf so einen Vampir/Vampyr Kram steht, wird es einem sicher gefallen, außerdem hat die Reihe ja genug Fans und es ist sicher Geschmackssache.

3 von 5 Punkten

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Die Auswahl

 Preis: 16,95€
Seitenanzahl: 452 Seiten
Verlag: Fischer Fjb
ISBN-10: 3841421199
ISBN-13: 978-3841421197
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird- wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Bria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
  Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen- das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zzu wählen?

Und es ist so viel zu sehen in seinen Augen. Sie sind blau und schwarz und auch noch andersfarbig, und ich weiß manches, was sie gesehen haben, und anderes, wovon ich hoffe, dass sie es jetzt sehen. Mich. Cassia. Was ich empfinde, wer ich bin. "Und?", fragt Ky. "Alles", antworte ich ihm. "Sie sind alles."

 Bei "Die Auswahl" gehen die Meinungen auseinander. Einige finden es toll, andere weniger und manche finden es einfach schrecklich. Ich gehöre zu denjenigen, die es toll finden, weil ich Bücher, die in der Zukunft spielen, generell mag. Und bei "Die Auswahl" war das noch mal etwas anders. Es war alles so ... perfekt und das auch nur auf den ersten Blick. Man hat zunächst das Gefühl, dass alles wirklich alles nach Plan verläuft und nie etwas schiefgeht, aber Cassias Handeln beweist, dass es nicht so ist. Allerdings macht das Ende schrecklich neugierig auf den 2. Teil, der am 20, Januar 2012 erscheint und "Die Flucht" heißen wird. Ich freue mich schon drauf, kann euch das Buch aber auch nicht weiterempfehlen, weil es halt Geschmackssache ist.

4 von 5 Punkten

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Die Wahrheit über Alice von Rebecca James

Preis: 16,95€(Ist auch als Taschenbuch erschienen)
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: Wunderlich
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
ISBN-10: 3805250037
ISBN-13: 978-3805250030
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren


Inhalt: Als Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, Katherine, eine absolute Außenseiterin, zu ihrem Geburstag einlädt, ist Katherine verwundert. Sie wollte nicht auffallen, und warum will Alice sie überhaupt dabei haben? Niemand soll etwas von ihrem Geheimnis wissen. Vor ein paar Jahren wurde nämlich Katherines kleine Schwester Rachel ermordet und Katherine war dabei gewesen! Sie hatte nichts unternommen und fühlt sich seid dem schuldig. Doch Alice will sich anscheinend mit ihr anfreunden. Die beiden verstehen sich super, bis Alice beginnt, sich unverschämt zu benehmen. Katherine erfährt, dass Alice sich nicht ohne Grund mit ihr angefreundet hat ...

Gerade als ich wieder zu Rachel hinübersah, hob Sean den Kopf und blickte in meine Richtung. Er schien mich direkt anzustarren. Ich weiß nicht, ob er mich wirklich sah, ich werde es nie wissen. Vielleicht konnte er mich in der Dunkelheit nicht sehen, aber darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Panik erfasste mich. Ich drehte mich um und lief. Auf das Licht zu.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, weshalb ich es auch zweimal gelesen habe. Es wurde nur aus der Sicht von Katherine geschrieben, jedoch in drei verschiedenen Zeiten. Einmal zu dem Zeitpunkt, als ihre Schwester ermordet wurde. Das heißt, man ist richtig dabei, erfährt jede Kleinigkeit darüber, wie es passiert ist und wie Katherine gehandelt hat. Dann einmal zu der Zeit, wo Katherine schon eine Tochter hat. Und zu guter Letzt die Zeit, in der sie Alice kennenlernt, sich mit ihr anfreundet und sie irgendwann hasst. Diese Zeiten sind durcheinander gewürfelt. Ein Kapitel spielt mal hier, ein anderes da. Meistens war es immer ein Kapitel in einer Zeit, und dann eins, in einer anderen. An manchen Stellen wirkte es allerdings irgendwie ... einfach geschrieben. Es wurden oft ganz simple Wörter gewählt und die Charaktere haben sich manchmal ein bisschen eigenartig benommen, meiner Meinung nach. Da ich an manchen Stellen weinen musste, mag ich das Buch noch mehr! Das klingt vielleicht eigenartig, aber ich denke, wenn ein Autor so schreiben kann, dass man anfängt zu weinen, ist das Buch schon etwas Besonderes. Man muss es erst einmal schaffen, Gefühle so hervorzurufen. Und das mit einem Buch! Beim zweiten Mal lesen, habe ich einiges schon vorher gut verstanden und Alice sofort durchschaut. Deswegen ist es wirklich ein super Buch, zum mehrmals lesen.

Die Charaktere hatten alle ihre eigene Art, wobei das ja in ganz vielen Büchern so ist. Katherine war mir nicht wirklich symphatisch, aber sie war auch nicht unsympathisch. Manchmal wirkte sie nett, freundlich und nicht so deprimiert, doch manchmal regte sie mich richtig auf. Wie sie sich benahm, wie sie sprach.
Alice fand ich am Anfang wirklich ganz nett und witzig, jedoch habe ich sie nach einer Weile richtig hassengelernt. Sie war so gemein zu Katherine, hinterhältig und sie ließ sich einfach nicht abschütteln. Ich wäre bei so einer Freundin verrückt geworden.

Mein Fazit:  
Ein toller Roman, der mich an manchen Stellen zwar etwas langweilte(ja, das widerspricht sich), aber trotzdem so wunderbar durchdacht ist, dass ich manchmal die Luft anhielt und abwartete, was nun passierte.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!




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  4 von 5 Punkten

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Wenn du stirbst ... von Lauren Oliver

Preis: 19,90€
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551582319
ISBN-13: 978-3551582317
Erscheinungsdatum: September 2010
Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre



Der 12. Februar sollte ein ganz normaler Tag werden. Ein ganz normaler Valentinstag. Stattdessen stirbt Samantha Kingston an diesem Tag, doch sie wacht am nächsten Tag am 12. Februar auf und ist sich sicher, dass sie alles nur geträumt hat. Sie hat sich getäuscht. Sie stirbt wieder und wacht am nächsten Morgen wieder am 12. Februrar auf. Sie versucht den Autounfall, an dem sie starb, zu verhindern, doch sie kann es nicht. Bald merkt sie, dass sie ihren Tod gar nicht verhindern kann, sondern einfach das Richtige tun soll. Und sie ist sich sicher, dass sie dann nicht mehr am 12. Februar aufwachen wird ...

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir ist es nicht so. Ich sehe nur meine strahlensten Sternstunden. Die Dinge, die ich in Erinnerung behalten und für die ich in Erinnerung bleiben möchte.

"Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" ist so ein Buch zum Nachdenken. Man fragt sich: "Was würde ich an meinem letzten Tag machen?"  und ich fand es echt genial, wie Lauren Oliver  jeden 12. Februar einzigartig und besonders gemacht hat. Sie sind abwechsungsreich. Samantha handelt an jedem Tag verschieden und es verläuft ganz anders. Sie hätte eigentlich machen können, was sie will. Es wäre egal gewesen. Und am Ende musste sie doch das Richtige tun, um ... ich will nicht zu viel verraten, denn es wollen sicher noch welche das Buch lesen. Es war nicht so ein ganz typisches Buch. Es wirkte alles so ... normal. Samantha und ihre Freundinnen waren nur ganz normale Mädchen. Sie benahmen sich genau, wie andere auch. Sie waren nichts Besonderes. Und es hätte auch jemand anderes treffen können. Wenn am ersten 12. Februar zum Beispiel Elody oder Ally vorne gesessen hätten, wäre Samantha nicht gestorben. Es war eine wirklich totale Kleinigkeiten und das mit "Sitz" oder "Sicht" oder "Scheiß" hat mich anfangs überhaupt nicht verwundert, doch was Lindsey am Ende wirklich gerufen hat, hat mich in diesem Moment total geschockt.

Die Charaktere waren einfach ganz normale Menschen, so wie wir. Normale Teenager, die noch zur Schule gingen. Oberflächlich, verrückt und durchgedreht. Das hat man nicht in vielen Büchern. Meistens wird in anderen ein Schüler besonders hervorgehoben und zwar fast immer die Hauptperson. Die ist dann immer besonders freundlich, einfühlsam, nett, ruhig, klug oder was auch immer. In "Wenn du stirbst ..." war das nicht der Fall. Samantha war genau so ein Mädchen, wie ihre Freundinnen. Der Unterschied war nur, dass sie andauernd den 12. Februar noch einmal erlebte und das war schon das Einzige. 

Mein Fazit: Es ist mal ein Buch von einer ganz anderen Art. Man muss erst einmal auf diese Idee kommen und das fand ich wirklich genial.
Am Ende musste ich noch einmal ordentlich weinen und ich fühle mich regelrecht gezwungen, 5 von 5 Punkten zu vergeben. Es ist absolut empfehlenswert und wunderbar für Schüler, also ein ziemliches Jugendbuch, würde ich sagen.

Hier geht's zur Leseprobe.



5 von 5 Punkten

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Tödliche Spiele

Preis: 17,90€
Seitenanzahl: 414 Seiten
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: Juli 2009
ISBN-10: 3789132187
ISBN-13: 978-3789132186
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre


Inhalt: Die sechzehnjährige Katniss Everdeen lebt in Panem. Einem Land, dessen Hauptstadt, das Kapitol jedes Jahr aus zwölf Distrikten insgesamt 24 Tribute auslost, die in die grausamen Hungespiele geschickt werden, in denen sie sich bis zum Tod bekämpfen. Nur einer darf gewinnen. Aus jedem Distrikt ein Weiblicher und ein Männlicher. Als das Los auf Katniss' kleine Schwester Prim fällt, meldet sie sich freiwillig für die Hungerspiele. Aus ihrem Distrikt wird als männlicher Tribut Peeta Mellark ausgelost, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ...


Auf dieser Wiese unter der Weide, ein Bett aus Gras, ein Kissen aus Seide. Dort schließe die Augen, den Kopf lege nieder, Wenn du erwachst, scheint die Sonne wieder.

Einmal möchte ich sagen, dass ich diese Bücher wirklich LIEBE! Es gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Im ersten Band, der Trilogie wird Katniss in die Hungerspiele geschickt. Sie hätte nicht gehen müssen, das ist einem klar, aber sie hat es aus Liebe zu ihrer Schwester getan, um sie zu schützen, was ich wirklich rührend fand. Langsam, aber sicher führt Suzanne Collins den Leser in die Welt von Katniss ein. Einem wird sofort klar, wie ernst das Ganze ist. Dass die Distrikte so vom Kapitol unterdrückt werden.

Die ganze Idee, die dahinter steckt, diese grausamen Hungerspiele, das Kapitol und die Tribute, sich das erst einmal einfallen zu lassen, ist eine echte Kunst! Suzanne Collins konnte es wunderbar umsetzen und bietet einem mit diesem Buch Spannung pur, bis zur letzten Seite.

Ich kann es jedem, der es noch nicht gelesen hat, nur ans Herz legen. Ein wundervolles Buch!

5 von 5 Punkten

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City of Bones

Preis: 17,95€(Ist auch broschiert erschienen)
Verlag: Arena
ISBN-10: 3401061321
ISBN-13: 978-3401061320
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seitenanzahl: 512 Seiten
Empfohlenes Alter: 12-17 Jahre


Eigentlich wollte Clary einfach nur mit ihrem Freund einen Abend im Pandenomium verbringen, doch sie muss mit ansehen, wie jemand ermordet wird. Das ist das erste Mal, dass sie Jace begegnet, einem gutaussehenden Schattenjäger. Unfreiwillig wird Clary in etwas hineingezogen, von dem sie vor kurzer Zeit noch nichts ahnte ...

"Die Mädchen da drüben starren dich die ganze Zeit an." Jace setzte eine selbstzufriedene Miene auf und lächelte milde. "Natürlich tun sie das", sagte er. "Schließlich bin ich unglaublich attraktiv."

Ich liebe dieses Buch! Alles ist enthalten. Es ist witzig, spannend, die Liebe kommt nicht zu kurz und es lässt einen nicht mehr los. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der die Reihe nicht mag. Und Jace ist wirklich toll!
  Das musste ich jetzt einfach loswerden. Er weiß nämlich, dass er attraktiv und talentiert ist und er nutzt es voll uns ganz aus. Man bekommt es alle paar Minuten von ihm zu hören und ich musste wirklich jedes Mal lachen. Dieses Buch ist einfach ... perfekt. Ich habe mir auch direkt "City of Ashes" geholt. Nur das Ende ist so ein >Ich will sofort wissen, wie es weitergeht< Ende und das hat mich ein bisschen enttäuscht. Ich hätte eigentlich einen ganz großen Augenblick zwischen Clary und Jace erwartet. Trotzdem total empfehlenswert!

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Die Geliebte des Zeitreisenden von Susan Kearney

Autor: Susan Kearney
Verlag: Piper Verlag
Preis: 9,95€
Erscheinungsdatum: Februar 2011


Der Abenteurer Lucan findet eine geheimnisvolle Sternenkarte, mit deren Hilfe er in die Galaxie Pendragon reist. Dort hofft er, den Heiligen Gral zu finden – die einzige Rettung für unsere bedrohte Erde. Als er die faszinierende Cael kennenlernt, die Hohepriesterin des Planeten, beginnt die Luft zu knistern. Auch Cael ist alles andere als abgeneigt … Wäre da nicht ihr kleines Geheimnis, das nebenbei auch noch Lucans Welt retten könnte. Aber wie reagiert ein Mann, wenn er erfährt, dass seine Liebste ein Drache ist? Quelle: Piper

Während sie glaubte, dass ihre emphatische Fähigkeit eine Gabe war, die es ihr ermöglichte, ihre Heilkräfte klug einzusetzen, betrachtete ihr Volk dies oft genug als Fluch. Und zwar als einen Fluch, der die Menschen sogar vernichten konnte, wenn sie Cael auf die falsche Weise ansahen ... daher zogen es die meisten auch vor, gar nicht erst einen Bick auf sie zu werfen.
Ich ging anfangs ziemlich erwartungsvoll ran und dachte mir im ersten Kapitel: Der Schreibstil gefällt mir. Und bis jetzt klingt es relativ spannend. Im zweiten Kapitel merkte man dann schon, wie verführerisch die Autorin schreiben konnte. Ihre Ausdrucksweise verstärkt das noch mal und lässt es zwischen Lucan und Cael soort heftig knistern. Einem war sofort klar, dass daraus mehr werden würde.

Die Idee Arthur und den heiligen Gral mit einzubauen, also der ganze Einfall wurde wunderbar geschrieben und man war sich gar nicht sicher, ob sie sich das ausgedacht hatte oder nicht.

Cael war bloß hinter dem Gral her, um zu heilen und vorallem ihrem Krebskranken Neffen Jaylon zu helfen, der im Sterben lag. Lucan wollte die Menschheit vor dem Aussterben bewaren. Ich begriff erst nach einer Weile, dass er nicht auf der Erde war, doch als ich es wusste, war sofort die Frage da, welche Sprache er sprach. Die Leute auf Pendragon sprechen ja schließlich kein Englisch, sondern Dragonisch.

Lucan und Cael stellten alles infrage und vertrauten so gut wie niemandem. Es konnte sich oft um Fallen handeln, was ihnen bewusst war. Das gefiel mir auch sehr gut. Also, dass nicht alles so wunderbar einfach funktioniert und sie ständig vom Millitär verfolgt werden. Eine Verfolgungsjagd also. Na toll, das hatten wir doch schon! Nein, so ist es ganz sicher nicht. Die vielen Einzelheiten und Kleinigkeiten machen das Buch abwechslungsreich und nie langatmig oder gar schlecht.

Cael wundert sich, weshalb Lucan keine Angst vor ihr hat, denn als Drachin wird sie von ihrem Volk gefürchtet. Niemand darf sie berühren. Wer es tut, kann mit dem Tod rechnen. Sie weiß allerdings nicht, dass er nicht die reinste Ahnung davon hat, dass sie eine Drachenwandlerin ist. (Spoiler!) Und als sie dann erfährt, dass er von einem anderen Planeten kommt, erklärt das für sie. Er hat sie die ganze Zeit über belogen. Cael ist wütend auf Lucan und fühlt sich zurecht benutzt. Das legt sich letztendlich wieder(Spoiler vorbei!)

Erotisch, spannend und galaktisch gut! Das ist nicht übertrieben. An manchen Stellen ist das Buch echt verdammt erotisch. Viermal sogar ziemlich stark! Man fühlt richtig mit den Liebenden mit, was daher kommt, dass diese gewissen Stellen wirklich haargenau beschrieben sind, bis aufs kleinste Detail. Vielleicht nicht jedermans Geschmack, doch man gewöhnt sich schnell dran und mir machte es ehrlich gesagt nichts aus. Es ist mal wirklich etwas Anderes, jedoch im positiven Sinne.

Fazit: Ich kann das Buch wirklich nur weitermpfehlen, weil es spannend, fesselnd, Fantasyreich und kein bisschen langatmig ist!

Zum Cover: Das ist das Einzige, was mich an diesem Buch ein wenig gestört hat. Die Frau auf dem Cover soll wohl ganz offensichtlich Cael, die Hohepriesterin darstellen. Das ist schon klar, aber ... Cael hat blonde Haare! Kleine braunen. Und ein paar Drachenschuppen hätte man ruhig auch sehen können. Die schlängeln sich ja über ihren Rücken, ihre Handflächen und zum Teil auch ihre Beine.


5 von 5 Punkten

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Bis(s) zum Morgengrauen

Autor: Stephenie Meyer
Preis: 19,90€(ist auch als Taschenbuch erschienen)
Seitenanzahl: 512 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren


Eigentlich ist Isabella Swan nur ungern nach Forks zurückgekommen. In der verregneten US-Kleinstadt scheint nur selten die Sonne, das Leben ist langweilig -- und der Ort steht eigentlich für eine Zeit, die sie hinter sich zu lassen gehofft hatte. Aus Forks war ihre Mutter mit ihr als Säugling ins geliebte Phoenix geflohen, und in Forks hatte sie Jahr für Jahr ein paar Wochen Urlaub bei ihrem Vater machen müssen, bis sie 14 war. In den letzten drei Jahren hatte sich Charlie, ihr Vater, dann aufgerafft, mit ihr in Kalifornien Urlaub zu machen. Jetzt geht Isabella zurück nach Forks ins Exil und zwar mit Schrecken“.
Die Schrecken sind berechtigt, und das, obwohl (und gerade weil) die verschlafene Kleinstadt plötzlich einen ganz eigenartigen Zauber bekommt. Das liegt weniger an dem Chevy, dass Charlie Isabella schenkt und das sie trotz seines Alters gleich ins Herz schließt. Das liegt vor allem an Edward, der sie durch seine rätselhafte Art in ihren Bann zieht. Warum nur, denkt sich Isabella, lebt Edward an einem Ort, an dem die Sonne so selten scheint? Bald wird sie es erfahren. Denn Edward ist ein Vampir, der nach ihrem Blut dürstet. Aber Isabella kann nicht fliehen. Längst ist sie dem Mann bedingungslos ausgeliefert ... Quelle: Amazon.de

Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm- und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete es nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.

Meine Meinung: Ich muss ernsthaft gestehen, dass ich bei dieser Reihe mit "Bis(s) zum Abendrot" begonnen habe und echt nichts verstand. Ich mag Bellas Art. Sie strahlt etwas Ruhiges aus und das die ganze Zeit über, egal, was sie sagt oder tut. Dadurch wirkt sie aber auch sehr zerbrechlich, verunsichert und total schüchtern. Allerdings haben mich manche ihrer Entscheidungen ziemlich aufgeregt und ich fragte mich nur: "Ist die dumm?!" An Edward hat es mich gestört, dass er so geduldig mit ihr umgeht. Ein paar mehr Ausraster von ihm hätten Bella mal gutgetan.
  Die Cullens fand ich wunderbar abwechslungsreich. Jeder Charakter ist anders, hat seine eigene Art, das hat mir sehr gut gefallen. Und es ist erstaunlich, wie viel in so ein Buch reinpassen. Es passiert so viel, wenn man mal genau darüber nachdenkt. Angefangen mit Bellas Umzug und es endet mit dem Jahresabschlussball. Dazwischen geschieht eine Menge. Man hat das Gefühl, viel mehr als nur ein Buch gelesen zu haben. Fand ich sehr interessant. Edward und Bella mussten sich ja auch erst mal kennenlernen und so etwas finde ich beim Schreiben immer etwas schwieriger. Eine Geschichte mit zwei Personen zu schreiben, die sich erst kennenlernen, dann ineinander verlieben und dann irgendwie zusammenkommen. Klingt einfach, so simpel ist es aber gar nicht. Stephenie Meyer konnte es sehr gut umsetzen. Auch wenn ich die Bücher langsam echt satt habe, verdient es doch 5 Punkte, weil es mich jedes Mal fesseln konnte und ich es nie langweilig fand.

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